Vortrag und Gespräch

 

 

im "Haus der Evangelischen Kirche", Bonn

"Bleibe eingedenk - und freue dich deines Festes"
Was Christen die jüdische Freude an GOTTES Thora (Weisung) angeht.

 

 

Am Abend des 26. Sept. 2007 beginnt das siebentägige jüdische Laubhüttenfest, im Hebräischen „Sukkoth“ genant, das an die Wüstenwanderung der Kinder Israels nach dem Auszug aus Ägypten erinnert.

Und wenn die 7 Tage (außerhalb Israels 8) des Sukkoth-Festes enden, gehen sie ohne Unterbrechung über in das Fest der Thora-Freude, Simchat Thora genannt. Mit überbordender Freude endet der Zyklus des jüdischen Jahres. Wie ein Bild der Ewigkeit Gottes verbinden sich die letzten Worte der Thora mit ihrem Anfang, der der Anfang der Welt ist, und es beginnt ein neues Jahr.

Auch Jesus hat die Abfolge der jüdischen Feste treu eingehalten und ist nach Jerusalem gezogen, um das Sukkoth-Fest zu feiern (Matthäus 5,17). Es ist das Fest des Ernte-Ertrages, dessen Bestes jüdische Familien zum Tempel Gottes bringen, um Gott zu danken und sich vor Seinem Antlitz freuen.

Das christliche Erntedankfest, in zeitlicher Nähe zu Sukkoth, hat zwar an dieser Freude anteil, doch zur Freude an Gottes „Gesetz“ hat sich zumal das protestantische Christentum nicht recht verstehen können.

Der Abend möchte dem biblisch-jüdischen Zusammenhang von Erinnerung und Freude nachgehen und so die christliche Erinnerungskultur neu perspektivieren.

Brigitte Gensch

 


Ort: Haus der Evangelischen Kirche,
       Adenauerallee 37, 53113 Bonn

Zeit: Di, 25. September 2007, 19:30 Uhr

        Unkostenbeitrag: 6,- €

 

 

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Kontakt:  Brigitte Gensch

 


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